IMG_7799von Julia Wessel

Homers „Odyssee“ ist einer der bekanntesten Stoffe der Weltliteratur. Doch die Wuppertaler Bühnen verstehen sich auf innovative Interpretationen vermeintlich überholter Klassiker: Nach Dantes „Inferno“ nimmt das Schauspiel Wuppertal mit der „Odyssee“ die zweite solistische Darbietung eines literarischen Meilensteins aus der letzten in die aktuelle Spielzeit auf. Wie schon die Höllenfahrt aus der „Göttlichen Komödie“ begeistert auch diese Inszenierung mit starkem Spiel, greifbarer Atmosphäre und einer außergewöhnlich in Szene gesetzten Location: dem Glashaus auf der Hardt.

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von Julia Wessel

Welches Kind hat sie nicht geliebt, die Geschichten vom bösen Räuber Hotzenplotz und den gerissenen Listen der bemützten Burschen Kasperl und Seppel? Schon seit Ende November trieb der Räuber sein Unwesen im Theater am Engelsgarten, bevor er mit Sack und Pack umzog – auf die Bühne des Opernhauses. Dort ist das diesjährige Familienstück des Wuppertaler Schauspielensembles nach dem beliebten gleichnamigen Kinderbuch von Otfried Preußler nur noch wenige Male zu sehen, bevor es zum Engelsgarten zurückkehrt.

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von Julia Wessel

Wladimir: „So ist die Zeit vergangen.“
Estragon: „Sie wäre sowieso vergangen.“
Wladimir: „Ja. Aber langsamer!“

Wladimir und Estragon, genannt Didi und Gogo, wissen sich die Zeit zu vertreiben: mit mal mehr und mal weniger gehaltvollen Gesprächen, komödiantischen Spielen, Streit und anschließender Versöhnung. Sie unterhalten sich gegenseitig, während sie warten. Worauf nochmal? Ach ja – auf Godot.

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von Katia Marcucci

Am Donnerstag, den 30. November um 17 Uhr laden Thomas Braus, Barbara Büchmann und Peter Wallgram zur Premiere ihres neuen Formats „SCHNAPPSCHUSS“ ins Barmer Rathaus ein. Ein experimenteller Umgang mit einer sich bewegenden und stets verändernden Bühne soll für Spontanität, Improvisation und vor allem Spaß sorgen und somit auch Theaterneulinge für modernes Schauspiel begeistern. Die Veranstaltung ist kostenlos.