Die Wuppertaler Literatur Biennale findet in diesem Jahr rein digital statt und auch die Auf der Höhe-Redaktion verfolgt die Lesungen und Vorträge per Livestream von zu Hause aus. Berichtet wird trotzdem, denn ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Formate: Stift und Notizblock liegen parat, um individuelle Eindrücke, Beobachtungen und Gedanken zu den einzelnen Veranstaltungen in Form eines „Logbuchs“ festzuhalten. Wo die literarische Reise hingeht und welche (Um-)Wege die Gedanken der Redakteur*innen dabei nehmen, kann man im Folgenden nachlesen.

Die Umstände haben sich verändert, das Thema bleibt: „Tier – Mensch – Maschine“ lautet die Überschrift der fünften Wuppertaler Literatur Biennale, die vom 5. bis 8. November 2020 zu Lesungen, Vorträgen, Diskussionen und Performances einlädt. Ursprünglich sollte das überregional bekannte Literaturfestival an zehn Tagen im Mai stattfinden, mit 30 Veranstaltungen und internationalen Autor*innen aus 11 Ländern. Nun wird die Biennale in reduzierter Form nachgeholt – „ein ambitioniertes Vorhaben“, so Kulturdezernent Matthias Nocke.

von Larissa Plath