von Larissa Plath

„Expressionismus und alle anderen unkonventionellen Dramentechniken haben nur ein wichtiges Ziel, und das ist, der Wahrheit näher zu kommen“, so Tennessee Williams in seinem Vorwort zur Glasmenagerie. Das Schauspiel Wuppertal bringt den 1944 uraufgeführten, stark biographisch inspirierten Klassiker in einer werkgetreuen, dabei gleichzeitig aktualisierten Version auf die Bühne und begibt sich im Spiel der Erinnerungen auf die Suche nach der Wahrheit hinter der Illusion.

„Zunehmende Möglichkeiten der Kommunikation fördern zunehmende Isolation von Individuen“

von Lilian Engel

Im Rahmen der Wuppertaler Literatur Biennale las John von Düffels aus seinem neuen Roman Das Klassenbuch. Zwischen dem Autor und David Eisermann, der durch den Abend führte, entwickelte sich eine angeregter Dialog über neue Medien, fortschreitende Technologien und das ewige Thema des Generationenverhältnisses.