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von Lara Ehlis

Wen es am morgigen Samstag, 28.10.2017 vom Sofa zieht, der bekommt in Remscheid an insgesamt 67 Veranstaltungsorten einiges geboten: Wie jedes Jahr findet am Vorabend des Röntgenlaufs am letzten Samstag im Oktober die Nacht der Kultur und Kirchen statt. In den vier Remscheider Stadtteilen Honsberg, Hasten, Lennep und Lüttringhausen kann allerlei Schönes unternommen und bestaunt werden. Von Kunst, über Musik, Whiskey-Tastings bis hin zu historischen Führungen ist für jeden etwas dabei, der Großteil der Veranstaltungen ist sogar kostenfrei zu besuchen. Die einzelnen Stadtteile sind mit Shuttle-Bussen verbunden, sodass die lästige Parkplatzsuche wegfällt.

Wer musikalische Vielfalt schätzt und sich noch dazu ungern festlegt, der ist am nächsten Samstag, 7.10.2017, beim Viertelklang in Remscheid-Lennep gut aufgehoben.

IMG_7727von Lara Ehlis

Nach Velbert-Langenberg und Solingen-Wald besucht das Musikfestival mit dem ungewöhnlichen Konzept nun auch die historische Altstadt Lenneps. An fünf Spielorten treten insgesamt 17 Bands und Einzelkünstler für jeweils eine halbe Stunde auf, danach darf auf kurzen Fußwegen die Location gewechselt werden. Von klassisch über rockig bis außergewöhnlich ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Konzerte beginnen jeweils zur vollen Stunde.
Die Tickets gelten für das gesamte Festival und können entweder im Vorverkauf oder am Abend des Festivals an den einzelnen Spielorten erworben werden.

Das Wochenende nähert sich mit langen Schritten und die Stadt an der Wupper hält wie immer einiges für Einheimische und Gäste mit verschiedensten Interessen bereit. Wir haben ein paar Highlights für euch zusammengetragen.

IMG_7799von Julia Wessel

Text und Ton

Der heutige Freitagabend bietet geschriebenes und gesungenes Wort zum Zurücklehnen und Lauschen: Im Rahmen der Reihe „Literatur auf der Insel“ ist Andreas Maier ab 19:30 Uhr zu Gast im Café Ada. Eine elfteilige „Ortsumgehung“ seiner Heimat – der Wetterau – soll das Lebenswerk des Autors werden, der akribisch den Schauplatz seiner Kindheit und Jugend beobachtet und vom Kleinen zum Großen hin De- und Rekonstruiert.

Saisonauftakt des Wuppertaler Sinfonieorchesters unter Jun Märkl

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von Julia Wessel

Ein sonniger Sonntagvormittag in Wuppertal. Während die Wahllokale sich füllen, werden die Besucher der Historischen Stadthalle in andere (Klang-)Welten entführt: Das Wuppertaler Sinfonieorchester eröffnet die Saison mit Maurice Ravels Ouvertüre zur geplanten, jedoch nie umgesetzten Oper „Shéhérazade“ – exotisch, bildhaft, gleich einer modernen Filmmusik. In umfangreicher Besetzung – bis hin zu zwei Harfen und einem wahrhaft vollen Streicherklang – öffnet die eingängige Komposition des damals erst 25-jährigen Ravel von der ersten Sekunde an Augen und Ohren der Zuhörer.

Sommerpause. Der Kronleuchter im Opernhaus bestrahlt ein leeres Treppenhaus, das Theater am Engelsgarten schläft. Doch hinter den Kulissen der Wuppertaler Bühnen laufen in allen Sparten die Vorbereitungen auf die neue Spielzeit auf Hochtouren – und der Spielplan verspricht eine mitreißende Melange aus innovativ inszenierten Klassikern und der Zuwendung zu zeitgenössischen Inhalten. Vorhang auf!

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von Julia Wessel