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Das Freiluftkino im Innenhof der Alten Feuerwache hat sich seit seiner Entstehung im Jahr 2002 unter dem Titel „Talflimmern“ fest im Wuppertaler Sommerleben etabliert. Diesen Freitagabend startet die diesjährige Flimmersaison, die an 27 Juli- und Augustabenden anspruchsvolle Filme in gemütlicher Atmosphäre bietet – dank der Überdachung bei jedem Wetter.

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Wenn die Vorlesungszeit des Semesters in die Endphase geht, sind die traditionellen Abschlusskonzerte von Chor und Orchester der Uni Wuppertal nicht weit. Am 12. und 13. Juli bieten die beiden von Christoph Spengler geleiteten Ensembles ein abwechslungsreiches Programm von Pop bis Klassik, von verträumten Balladen bis hin zu temperamentvoller Filmmusik.

von Larissa Plath

Ein strahlend schöner Sommerabend in Wuppertal: Die Uhr zeigt kurz vor neunzehn Uhr und die angenehm klimatisierte Eingangshalle des Von der Heydt-Museums füllt sich langsam mit den ersten neugierigen Besuchern der diesjährigen Kunst- und Museumsnacht. Ganz im Zeichen der aktuellen Retrospektive „Jankel Adler und die Avantgarde“ bietet der Abend im Museum am Turmhof eine Reihe von Aktionen rund um den jüdischen Künstler und sein Werk. Unter dem Motto „Maserchen verzähle“ findet eine ganz besondere Führung durch die Ausstellung statt, bei der die Erläuterungen zu Adlers Werk mit jiddischen Geschichten ergänzt werden.

von Larissa Plath

„Expressionismus und alle anderen unkonventionellen Dramentechniken haben nur ein wichtiges Ziel, und das ist, der Wahrheit näher zu kommen“, so Tennessee Williams in seinem Vorwort zur Glasmenagerie. Das Schauspiel Wuppertal bringt den 1944 uraufgeführten, stark biographisch inspirierten Klassiker in einer werkgetreuen, dabei gleichzeitig aktualisierten Version auf die Bühne und begibt sich im Spiel der Erinnerungen auf die Suche nach der Wahrheit hinter der Illusion.

vonIMG_7799 Julia Wessel

Wenn sogar die Wettervorhersage stimmt, steht einer lauen Sommernacht im Zeichen von Kunst und Kultur nichts mehr im Wege: Diesen Freitag öffnen 18 Wuppertaler Museen, Galerien und andere Kulturstätten ihre Tore für die stadteigene Kunst- und Museumsnacht, die vom städtischen Kulturbüro organisiert wird. Zwischen 18 und 24 Uhr wird in ganz Wuppertal ein breites Spektrum von lokalen bis hin zu internationalen Künstlern vor verschiedensten Kulissen präsentiert.

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Wenn sich der Außenbereich der Brasserie auf dem Vorplatz des Opernhauses in eine mediterrane Oase verwandelt, steht eindeutig der Sommer vor der Tür – und damit auch das Ende der aktuellen Saison. Doch bevor die Wuppertaler Bühnen nach der Sommerpause in eine vielversprechende neue Spielzeit wechseln, stehen dem Wuppertaler Opernpublikum noch einige sommerliche Highlights bevor.

Die aktuelle Spielzeit der Wuppertaler Bühnen neigt sich dem Ende zu, bald schon kehrt Ruhe ein und die verschiedenen Spielstätten fallen in ihren wohl verdienten Sommerschlaf. Schon jetzt ist die Vorfreude auf das neue Programm groß: Opernintendant Berthold Schneider, Schauspielintendant Thomas Braus und Generalmusikdirektorin Julia Jones stellen spannungs- und abwechslungsreiche Spielpläne für die anstehende Saison vor – eine Kombination aus Neuem und Bewährtem, Bekanntem und Unbekanntem.

von Larissa Plath

Für die 11-Jährige Ellen, Protagonistin in Linda Boström Knausgårds Roman Willkommen in Amerika, ist Sprache ein Instrument der Macht, dem sie sich bewusst entzieht. Nach dem Tod des Vaters verstummt Ellen; sie fürchtet die Kraft ihrer Gedanken, misstraut der Wirkung des gesprochenen Wortes und beschließt fortan zu schweigen. Eindringlich beschreibt sie das erdrückende Zusammenleben innerhalb einer Familie, in der sich jeder auf seine Art vor der Wahrheit verschließt.

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Ein Amoklauf mit 37 Toten – und einem Überlebenden. Für John Smith gibt es dafür nur eine Erklärung: Gott hat ihn auserwählt und ihm die Chance gegeben, ein besserer Mensch zu werden. Doch Johns Umfeld traut dem plötzlichen Sinneswandel nicht. Ab dem 5. Mai zeigt das Schauspiel Wuppertal mit „Zur Mittagsstunde“ erstmalig ein Stück des US-Amerikaners Neil LaBute, der neben seiner Tätigkeit als Dramatiker unter anderem bei Filmen wie „Besessen“ (2002) und „The Wicker Man“ (2006) Regie führte. Ein Werk über Zufall und Vorsehung, Neuanfänge und Theodizee, inszeniert von Schirin Khodadadian.

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Was geschieht, wenn Jean Paul Sartre, Erich Kästner, Franz Liszt und Dead Can Dance aufeinandertreffen? Die Antwort lautet: große Kunst! Das bewiesen sechs Studierende der Bergischen Uni Wuppertal mit drei ebenso gut besuchten wie gelungenen Vorstellungen unter dem Titel „Alte Liebe. Neue Lieder“. 15 Jahre lang leitete Cornelia Niedzkowski, Gesangsdozentin im Fachbereich Musikpädagogik, das Projekt „Musik trifft Literatur“. Die vergangenen drei Aufführungen waren jedoch vorerst die letzten Veranstaltungen dieser Reihe.