von Larissa Plath

Die Galerie des Wuppertaler Opernhauses liegt im Dunkeln. Durch eine der Seitentüren schleichen wir möglichst geräuschlos zu unserer Sitzreihe. Über uns wölbt sich das imposante Kuppeldach, unten sind hier und da ein paar schemenhafte Gestalten in der Nähe des Lichtpults auszumachen. Lediglich die Bühne ist hell beleuchtet. Ein Besuch im Opernhaus verspricht stets eine Veranstaltung in besonderer Atmosphäre, doch an diesem Februarabend ist die Stimmung eine andere, ungewohnte. Wir sind die einzigen Gäste, vielmehr stille Beobachter, für die der Vorhang geöffnet und vor der Premiere ein Blick auf die aktuelle Inszenierung ermöglicht wird.

von Larissa Plath

Zu einem Abend im Zeichen junger deutsch-jüdischer Gegenwartsliteratur lädt nächste Woche das Katholische Bildungswerk ins Stadthaus in der Laurentiusstraße. Die Lesung aus Mirna Funks Roman Winternähe und das anschließende Gespräch mit der Autorin sind eine Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge und der Bergischen Universität Wuppertal.

von Larissa Plath

Auf den Höhen der Bergischen Universität Wuppertal wird das neue Jahr musikalisch eingeläutet: Statt Vorlesungen oder Gastvorträgen zu lauschen, gilt es, sich in neue Gefilde zu wagen, wenn am 10. Januar Musiker des Wuppertaler Sinfonieorchesters im Rahmen der Konzertreihe „Uptown Classics“ die Räumlichkeiten am Grifflenberg bereits zum zweiten Mal als unkonventionelle Spielstätte erkunden.

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Wenn die Vorlesungszeit des Semesters in die Endphase geht, sind die traditionellen Abschlusskonzerte von Chor und Orchester der Uni Wuppertal nicht weit. Am 12. und 13. Juli bieten die beiden von Christoph Spengler geleiteten Ensembles ein abwechslungsreiches Programm von Pop bis Klassik, von verträumten Balladen bis hin zu temperamentvoller Filmmusik.

vonIMG_7799 Julia Wessel

Wenn sogar die Wettervorhersage stimmt, steht einer lauen Sommernacht im Zeichen von Kunst und Kultur nichts mehr im Wege: Diesen Freitag öffnen 18 Wuppertaler Museen, Galerien und andere Kulturstätten ihre Tore für die stadteigene Kunst- und Museumsnacht, die vom städtischen Kulturbüro organisiert wird. Zwischen 18 und 24 Uhr wird in ganz Wuppertal ein breites Spektrum von lokalen bis hin zu internationalen Künstlern vor verschiedensten Kulissen präsentiert.

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Diesen Mittwochabend wird die Wuppertaler Universitätsbibliothek zum Vortragsraum für einen besonderen Gastredner: Frank Witzel wird über das Werk der US-Amerikanischen Rockband Phish referieren, die vor allem für  Improvisationskünste bekannt ist. Witzel, dessen ebenso umfangreicher wie komplexer Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ im Jahr 2015 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, ist neben seinem Schaffen als Schriftsteller selbst als Musiker tätig.

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Was geschieht, wenn Jean Paul Sartre, Erich Kästner, Franz Liszt und Dead Can Dance aufeinandertreffen? Die Antwort lautet: große Kunst! Das bewiesen sechs Studierende der Bergischen Uni Wuppertal mit drei ebenso gut besuchten wie gelungenen Vorstellungen unter dem Titel „Alte Liebe. Neue Lieder“. 15 Jahre lang leitete Cornelia Niedzkowski, Gesangsdozentin im Fachbereich Musikpädagogik, das Projekt „Musik trifft Literatur“. Die vergangenen drei Aufführungen waren jedoch vorerst die letzten Veranstaltungen dieser Reihe.

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von Julia Wessel

Die studentische WG-Küche ist das moderne Forum. Hier werden die großen Fragen um Politik, Wirtschaft und Umwelt behandelt, bei einem selbstgekochten Essen und einem Glas Wein. Doch was passiert, wenn jemand die eigene Meinung nicht teilt? Muss er die Tischrunde verlassen? Oder gleich diese Welt? Das Bergische Uni-Theater (BUnT) hat sich in vier gut besuchten Vorstellungen seiner jüngsten Produktion „In Vino Veritas“ die brisante Frage gestellt, wie weit Überzeugung gehen darf.

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von Julia Wessel

Die Wuppertaler Immanuelskirche ist bis auf den letzten Platz besetzt. Das ist keine Seltenheit, wenn Chor und Orchester der Bergischen Universität unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Christoph Spengler zu ihrem traditionellen Semesterabschlusskonzert laden – so auch am vergangenen Mittwoch nach einem erfolgreichen Debüt des aktuellen Programms in Düsseldorf.

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von Julia Wessel

Der UNI Chor und das UNI Orchester sind etablierte Institutionen der Bergischen Uni und der Wuppertaler Kulturszene – ebenso wie die halbjährlich stattfindenden Semesterabschlusskonzerte. Heute und morgen Abend präsentieren die Ensembles in einem gemeinsamen Konzert unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Christoph Spengler die Ergebnisse der wöchentlichen Probenarbeit.