IMG_7731von Anthoula Hatziioannou

 

Am Sonntag, den 10. Februar, liest Julia Wolff im Rahmen des Projekts „Meinwärts. 150 Jahre Else Lasker-Schüler“ aus Verzauberte Heimat. Else Lasker-Schüler und Wuppertal. Julia Wolff ist Schauspielerin, Film- und Fernsehproduzentin, die vielen von den Wuppertaler Bühnen und ihrer jetzigen Rolle als die böse Stiefmutter aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ bekannt sein dürfte.

von Larissa Plath

Seit September 2018 läuft die Ausstellung mit Werken der Malerin Paula Modersohn-Becker im Wuppertaler Von der Heydt-Museum. Wer die Gemälde der Künstlerin und ihrer Zeitgenossen aus Worpswede und Paris bisher noch nicht besichtigt hat, dem bietet sich noch bis zum 24. Februar die Gelegenheit dazu: Aufgrund des großen Anklangs wurde die ursprünglich bis Januar geplante Ausstellung um mehr als einen Monat verlängert.

von Larissa Plath

Zu einem Abend im Zeichen junger deutsch-jüdischer Gegenwartsliteratur lädt nächste Woche das Katholische Bildungswerk ins Stadthaus in der Laurentiusstraße. Die Lesung aus Mirna Funks Roman Winternähe und das anschließende Gespräch mit der Autorin sind eine Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge und der Bergischen Universität Wuppertal.

Es ist soweit: die lit.Ruhr, das neue Literaturfestival im Ruhrgebiet, geht in die zweite Runde. Vom 09. bis zum 14. Oktober steht der Pott ganz im Zeichen des geschriebenen Wortes.

IMG_7782von Nadine Wichmann

Die lit.Ruhr ist zurück. Es ist bereits ihr zweites Jahr, nach einem überaus erfolgreichen Start im Herbst 2017. Der Ableger des Festivals lit.Cologne, welches im Frühjahr in Köln stattfindet, hat auch in den Ruhrgebietsstädten großen Anklang gefunden und bewiesen, dass das lokale Publikum für Lesungen internationaler Bestsellerautoren bereit ist.

In diesem Jahr wartet die Veranstaltungsreihe mit einem bunten Programm auf: deutschsprachige und internationale Autoren lesen, es finden Gespräche und literarische Abende statt.

Der Wiener Autor und gebürtige Tscheche Michael Stavarič las im Rahmen der Wuppertaler Literatur Biennale in der Wuppertaler Viertelbar aus seinem Roman Gotland. Der gewitzte Leser wird vielleicht den Romantitel nicht direkt mit dem Begriff Gott assoziieren. Tatsächlich ist die schwedische Insel Gotland gemeint, da sich ein großer Teil des Romans dort abspielt. Dennoch spielt Gott in dieser Geschichte eine wesentliche Rolle. Aber welche? Dem sollte man auf den Grund gehen. Sofern es einem gelingt.

von Larissa Plath

Die Wahrheit hat viele Gesichter. Mal versteckt sie sich hinter dem Schleier der Notlüge, ein anderes Mal ist sie als scheinbare Wirklichkeit getarnt. Sie kann als Halbwahrheit auftreten und im extremen Fall zur Unwahrheit, zur Lüge werden. Bis zu einem gewissen Grad bleibt Wahrheit immer subjektiv, verhandelbar, niemals endgültig. Getreu dem Motto #SchönLügen der diesjährigen Wuppertaler Literatur Biennale widmete sich das Ensemble des Schauspiels Wuppertal am vergangenen Montag der Wahrheitsfrage im Kontext des Theaters und zeigte in einer abwechslungsreichen Lesung unterschiedliche Facetten von Schein und Sein auf.

Im Rahmen der Wuppertaler Literatur Biennale fand der guatemaltekische Autor Arnoldo Gálvez Suárez seinen Weg in die Börse, um dort aus seinem neuesten Buch Die Rache der Mercedes Lima zu lesen, gemeinsam mit Universitätsprofessor Matei Chihaia und Übersetzter Lutz Kliche über Gewalt zu sprechen und in den Dialog mit dem Publikum zu treten. Dabei gewährte er nicht nur Einblicke in seine Literatur, sondern ließ seine Zuhörer im selben Zuge auch an den dunklen Traumata der Vergangenheit seiner Heimat teilhaben.

 

IMG_7727von Lara Ehlis

maryvon Marajka Parplies

„Am Anfang war der Stein. Am Anfang war der Stein. Am Anfang…“ Fiston Mwanza beginnt seine Lesung zu seinem Debütroman “Tram 83“ mit dem Stilmittel Repetitio, das direkt dafür sorgt, dass die zahlreich anwesenden Personen im Ort/Peter Kowald Gesellschaft e.V. am vergangenen Donnerstagabend unter dem Thema „Musik trifft Literatur“ im Rahmen der Wuppertaler Literatur Biennale aufmerksam seinen Worten lauschen.

„Zunehmende Möglichkeiten der Kommunikation fördern zunehmende Isolation von Individuen“

von Lilian Engel

Im Rahmen der Wuppertaler Literatur Biennale las John von Düffels aus seinem neuen Roman Das Klassenbuch. Zwischen dem Autor und David Eisermann, der durch den Abend führte, entwickelte sich eine angeregter Dialog über neue Medien, fortschreitende Technologien und das ewige Thema des Generationenverhältnisses.