Das Reisen in (mehr oder weniger) ferne Gegenden ist leider momentan für die meisten nicht mehr als ein frommer Wunsch. Da das Wetter aber auch hierzulande teilweise tropische Formen annimmt, schnappen wir uns ein Buch und lassen uns in Fiktionswelten entführen, die vergessen machen, dass man sich eigentlich doch ’nur‘ auf dem heimischen Balkon befindet und den Cocktail selbst zubereitet hat.
Wir wünschen viel Spaß und eine erholsame Lesezeit mit unseren Romanempfehlungen, die ihre Leser*innen an reisewürdige Orte mitnehmen!

Zum ‚Internationalen Kinderbuchtag‘ dreht sich bei unseren heutigen Buchtipps alles um Geschichten für die Kleinen. 1967 vom ‚International Board on Books for Young People‘ (IBBY) begründet, wird dieser Tag weltweit am 2. April, dem Geburtstag von Hans Christian Andersen, gefeiert. Mit ihrer Initiative verfolgt die gemeinnützige Organisation das Ziel, Kindern den Zugang zum Lesen zu ermöglichen sowie die Entstehung und Verbreitung von Kinder- und Jugendliteratur zu fördern. Ob Märchen, Abenteuergeschichten, Klassiker oder Gedichte: Wie wertvoll Bücher für junge Leser*innen sind, zeigt sich in diesen Tagen ganz besonders.

Am Anfang und am Ende war das Wort. Malva Marina Trinidad del Carmen Reyes, geboren im August des Jahres 1934, blickt zurück auf ihr Leben und erzählt ihre Geschichte – eine Lebensgeschichte, die weniger als ein Jahrzehnt dauern sollte und lange Zeit nahezu unerwähnt blieb. Ihr Vater war der chilenische Dichter und Nobelpreisträger Pablo Neruda. Er verließ seine Frau und die mit einem Hydrocephalus (Wasserkopf) geborene Tochter nach zwei Jahren, in seinen Memoiren erwähnte Neruda Malva mit keinem Wort.

von Larissa Plath

Charles Dickens’ „Christmas Carol“ gehört jedes Jahr aufs Neue zu den üblichen Verdächtigen. In der englischsprachigen (Buch-)Welt gibt es darüber hinaus noch viel mehr an besinnlicher (und in manchen Fällen auch mörderisch guter) Lektüre zu entdecken, mit der man sich auf die Festtage einstimmen und gemütliche Lesestunden verbringen kann.

von Larissa Plath

Die Großstadt mit all ihren Facetten wird in der Literatur nicht selten zur Neben- oder Hauptdarstellerin, die mal dezent agiert und sich ein anderes Mal in den Vordergrund der Geschichte spielt. Passend dazu möchten wir euch heute vier Schriftstellerinnen und ihre Werke vorstellen – keine Großstadtromane im engeren Sinne, sondern vergangene, gegenwärtige, zukünftige und vielleicht auch zeitlose Momentaufnahmen dreier Metropolen: Berlin, Paris und New York.

Am 24. Oktober ist der Tag der Bibliotheken : Für uns Buchliebhaber die Gelegenheit, in der hauseigenen (und im Vergleich meist doch recht überschaubaren) Privatbibliothek zu stöbern und Bücher herauszusuchen, die sich – in welcher Form auch immer – mit der Bibliothek beschäftigen. In der Literatur ist diese ein Ort der unverhofften Entdeckungen, eine Schatzkammer, die zur Sinneserfahrung einlädt und sogar zum Tatort werden kann. Als Inspiration hier eine Auswahl unserer liebsten Werke und klugen Gedanken rund um dieses Thema – von A wie Austen bis W wie Woolf.

Passend zur Frankfurter Buchmesse begeben wir uns (zumindest gedanklich) auf eine literarische Erkundungstour in den hohen Norden und präsentieren euch eine Auswahl an norwegischen Klassikern, Wiederentdeckungen und zeitgenössischen Romanen. Manche davon haben wir schon gelesen, andere stehen auf der Wunschliste oder liegen im Regal bereit und warten auf ihren Einsatz. Beim Lesen beginnt die Reise im Kopf – also auf zu einem Streifzug durch das diesjährige Gastland Norwegen!