Kurz bevor Halloween vor der Tür steht, dachten wir uns, dass wir mal eine andere Art der Gruselliste erstellen: wir erzählen euch heute von Büchern, die uns schon damals beim Lesen peinlich waren und es auch heute irgendwie noch immer sind. Mittlerweile können wir aber verschämt lachend darauf zurückblicken und stehen zu unseren Jugend- und Erwachsenensünden.

Lara empfiehlt:
E.L. James – 50 Shades of Grey (alle drei Teile! Tatsächlich!)

Der Beginn dieses literarischen Ausrutschers begründet sich in dem Bedürfnis, mitreden zu können. Plötzlich sprachen alle – unter vorgehaltener Hand, versteht sich – über dieses neue, anrüchige Buch. Wie sich herausstellen sollte, handelte es sich jedoch vielmehr um minderwertige, eher so halb-aufregende Lektüre, die der Feder einer motivierten Fan Fiction-Autorin entstammte.

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von Marcel Böhne

Der Wissenschaftler Wiliam Dyer bricht sein Schweigen. Ein Schweigen, das sich Dyer nach  seiner Expedition in die Antarktis im Jahre 1930 auferlegte. Aktuell steht eine weitere Expedition bevor, weshalb sich Dyer gezwungen sieht, darüber zu berichtet, was  damals in der Antarktis geschehen ist, um die Menschheit vor einer Katastrophe zu bewahren:

Dyer und ein Forschungsteam der Miskatonic-Universität wollen mit einem neuartigen Bohrgerät Gesteins- und Bodenproben in der Antarktis untersuchen. Die Expedition entpuppt sich als bahnbrechende Erkenntnis, denn die Forscher entdecken eine Höhle mit Fossilien einer noch unbekannten Lebensart. Ihre Physiognomie deutet darauf hin, dass diese Lebensart hochentwickelt und intelligent gewesen sein muss.

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von Kerstin Kiaups

Karl hat es nicht einfach. Seine Eltern wissen nicht so recht, was sie mit ihm anfangen sollen und fühlen sich am wohlsten, wenn ihr Sohn nicht in der Nähe ist. So haben sie auch nichts dagegen einzuwenden, wenn Karl Zeit bei seinem Onkel Montague verbringt. Dieser lebt mit seinem Diener Franz jenseits eines düsteren Waldes in einem herrschaftlichen Anwesen und obwohl die Verwandtschaftsverhältnisse zu Karl nicht ganz so klar sind, wie es die Bezeichnung ‚Onkel‘ vermuten lassen könnte, ist der Junge ein gern gesehener Gast. Denn Montague hat einen schier unerschöpflichen Vorrat an Geschichten und Karl ist ein dankbarer Zuhörer – auch wenn ihn des Öfteren das kalte Grausen packt, denn alle Geschichten des Onkels sind Schauergeschichten und alle handeln sie von Kindern, wie Karl.

Halloween, das Fest der Geister und Gespenster, der Zombies und Vampire, lugt mit seinen langen Krallen um die Ecke: am 31.10. ist es wieder so weit!

Die Festivität, die ihre eigentlichen Wurzeln im keltischen und heidnischen Irland hat, erfreut sich seit den Neunzigerjahren großer Beliebtheit in den USA – und seit einiger Zeit auch bei uns. Kinder ziehen verkleidet um die Häuser, eine Halloween-Party jagt die nächste und die Geschäfte quellen über mit Kürbissen und Kostümen. Doch Gruseln klappt nicht nur in den dunklen Straßen. Mit diesen acht schaurig schönen Büchern holt ihr den Halloween-Horror direkt zu euch auf’s Sofa.