von Larissa Plath

Komödie, Krimi, Thriller, Plot, Story, Figuren… Die Liste mit Stichworten, manche in rot, andere in grün oder blau geschrieben und thematisch nach Gruppen sortiert, wird immer länger. Eine Notiz nach der anderen hält Dozentin Ava Weis auf dem Whiteboard fest, damit im Eifer des Gefechtes nur ja kein Einfall verloren geht. 14 angehende „Filmemacher“, vier Tage und am Schluss: ein Drehbuch. Das alles geschieht nicht etwa in einer der großen Filmproduktionen, sondern in der „Drehbuch-Schmiede“ der Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land.

von Larissa Plath

Sommerzeit in Wuppertal: Für die Cineasten unter uns bedeutet dies vor allem Sommerkinozeit, wenn am 12. Juli in der Alten Feuerwache an der Elberfelder Gathe die neue „Talflimmern“-Saison eingeläutet wird. Seit 2002 bietet die Veranstaltungsreihe alljährlich ein anspruchsvolles Programm aus Filmen des vorherigen Jahres. Ergänzt wird diese Auswahl durch Klassiker, Previews sowie, an besonderen Abenden, durch ein musikalisches Rahmenprogramm.

IMG_7799von Julia Wessel

Das Freiluftkino im Innenhof der Alten Feuerwache hat sich seit seiner Entstehung im Jahr 2002 unter dem Titel „Talflimmern“ fest im Wuppertaler Sommerleben etabliert. Diesen Freitagabend startet die diesjährige Flimmersaison, die an 27 Juli- und Augustabenden anspruchsvolle Filme in gemütlicher Atmosphäre bietet – dank der Überdachung bei jedem Wetter.

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von Julia Wessel

Der Begriff „Heimat“ ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt. Im Positiven wie Negativen wirft das Bedeutungsfeld zahlreiche Konnotationen auf, wie Flucht, Entwurzelung, Sehnsucht und Zugehörigkeit. Diesen Themen widmet sich auch die diesjährige Veranstaltungsreihe der auf drei Spielzeiten angelegten Initiative „Sound of the City“ der Oper Wuppertal, diesmal unter dem Titel „Teil 2: Copyright Heimat“.

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von Julia Wessel

Die Luft ist noch warm vom Scheinwerferlicht der Vorstellung am Vorabend. Verteilt über die Bühne des Opernhauses sind weiße Drehstühle angebracht, auf denen sich bereits die ersten Zuschauer hin und her bewegen. Michael Cook, der musikalische Leiter des Abends, gibt mit anschaulichen Beispielen zum Mitklatschen eine Einführung in die typische Phasenverschiebung der Minimal Music. Dann verdunkelt sich der Bühnenraum bis zur schwindelerregend hohen Decke und die Anwesenden werden Zeuge einer Kunstform für alle Sinne: der minimalistischen Video-Oper „Three Tales“ von Steve Reich und Beryl Korot, die nach dem Erfolg in der vergangenen Spielzeit erneut ins Programm der Wuppertaler Oper aufgenommen wurde.

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von Lilian Engel

Mit Streamingdiensten wie Netflix, Amazon und Co. haben Serien einen ungeahnten Stellenwert in der Unterhaltungsindustrie eingenommen. Stundenlang vor dem Fernseher zu sitzen und in einem Rutsch ganze Staffeln einer Serie zu sehen ist inzwischen eine gesellschaftlich anerkannte Freizeitbeschäftigung geworden: Das sogenannte „Binge-Watching“. Enthusiasten bietet die Fülle verschiedener Produktionen ein breites Themenfeld für den regen Austausch.