von Larissa Plath

Für die 11-Jährige Ellen, Protagonistin in Linda Boström Knausgårds Roman Willkommen in Amerika, ist Sprache ein Instrument der Macht, dem sie sich bewusst entzieht. Nach dem Tod des Vaters verstummt Ellen; sie fürchtet die Kraft ihrer Gedanken, misstraut der Wirkung des gesprochenen Wortes und beschließt fortan zu schweigen. Eindringlich beschreibt sie das erdrückende Zusammenleben innerhalb einer Familie, in der sich jeder auf seine Art vor der Wahrheit verschließt.

Literatur funktioniert nur in geschriebener Form, zum Anfassen und so ganz klassisch mit Seitenumblättern? Mitnichten! Hörbücher schaffen es genauso wie gedruckte Romane, unsere Fantasie zu beflügeln, uns auf dem Sofa oder im Stadtpark abzuholen und auf verrückte Abenteuer mitzunehmen. Wir haben unsere liebsten Hörbücher, die überall zwischen Mittelerde, Zamonien und dem Ende der Galaxis angesiedelt sind, für euch zusammengestellt.

IMG_7799von Julia Wessel

„Es ist ein sehr komplexer Beruf, es ist ein sehr harter Beruf, eigentlich, habe ich manchmal den Eindruck, ist es gar kein Beruf.“, so Michael Zeller über das Leben als Schriftsteller. Aufgeben will er das Autorendasein jedoch nicht – zum Glück! Am 22. März liest der Wahlwuppertaler in der Buchhandlung v. Mackensen am Laurentiusplatz aus seinem jüngsten Werk „Die türkische Freundin“, einem Sammelband mit Prosa und Lyrik rund um deutsch-türkische Begegnungen.