Wir geben zu, dass wir vermutlich voreingenommen sind, aber: Auf jeden Wunschzettel gehört ein gutes Buch, was man im Idealfall direkt im Anschluss an die Weihnachtsfeierlichkeiten auf die heimische Couch entführen und lesen kann. Falls ihr noch ein wenig Inspiration für euren eigenen Wunschzettel benötigt, oder aber auf der Suche nach Geschenkideen für liebe Menschen seid, werdet ihr hoffentlich in unserem heutigen Adventskalender-Beitrag fündig, der gewohnt literarisch daherkommt.

Über 50% aller verkauften Buchtitel in Deutschland gehören zu der Kategorie ‘Sachbuch’ – auf die Belletristik entfallen lediglich knappe 30%. Grund dafür mag die thematische Vielfalt sein, die verspricht, in verschiedenerlei Hinsicht mit Rat, Tat und laiengerecht aufbereitetem Fachwissen zur Seite zu stehen. Ob Ratgeber zur eigenen Zeitoptimierung, die Wahrheit über Verschwörungstheorien oder die Vereinbarkeit von persönlichen Lebenszielen und beruflichen Ambitionen: Für jede Frage scheint das passende Sachbuch bereits zu existieren. Wir haben uns angeschaut, welche Themen die aktuelle Sachbuch-Szene bewegen und stellen euch heute fünf Titel vor, die ein neues Licht auf mehr oder minder alltägliche Phänomene werfen und spektakuläre Denkanstöße aufgreifen.

Abseits der üblichen Pfade von Gatsby und Co. haben wir uns auf die Suche begeben und eine Liste entdeckungswürdiger und lesenswerter Romane und Erzählungen zusammengestellt, die in den 1920ern erstmals veröffentlicht wurden. Dass unsere Auswahl nur einen kleinen Teil dieses abwechslungsreichen Jahrzehnts abbildet, versteht sich von selbst – wir lesen weiter und vielleicht folgt ja schon bald die nächste Liste…

Es gibt Bücher, die würden wir am liebsten all unseren Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern empfehlen. Und es gibt Bücher, da weiß man gar nicht so genau, ob man eine Empfehlung im eigentlichen Sinne aussprechen kann – zumindest nicht uneingeschränkt. Schwere literarische Kost, Bücher, die uns aus der eigenen Komfortzone heraus locken, sind besonders interessant, aber natürlich auch herausfordernd. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, dürfte unter den folgenden Buchtipps der Redaktion vielleicht etwas für sich entdecken:

Berufliche Ambitionen, persönliche Verwicklungen, traditionsbehaftete Strukturen – die Universität erweist sich als ergiebiger Romanschauplatz für kleinere und größere Konflikte. Ob amüsant-ironisch im Stil der campus novel oder eindringlich-realistisch, ist die Darstellung des akademischen Universums nicht selten mit einem kritischen Blick auf bestehende Verhältnisse verbunden. Welches besondere Lesevergnügen Campusgeschichten bereiten können, zeigen die folgenden fünf Romane.