vonIMG_7799 Julia Wessel

Wenn sogar die Wettervorhersage stimmt, steht einer lauen Sommernacht im Zeichen von Kunst und Kultur nichts mehr im Wege: Diesen Freitag öffnen 18 Wuppertaler Museen, Galerien und andere Kulturstätten ihre Tore für die stadteigene Kunst- und Museumsnacht, die vom städtischen Kulturbüro organisiert wird. Zwischen 18 und 24 Uhr wird in ganz Wuppertal ein breites Spektrum von lokalen bis hin zu internationalen Künstlern vor verschiedensten Kulissen präsentiert.

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Wenn sich der Außenbereich der Brasserie auf dem Vorplatz des Opernhauses in eine mediterrane Oase verwandelt, steht eindeutig der Sommer vor der Tür – und damit auch das Ende der aktuellen Saison. Doch bevor die Wuppertaler Bühnen nach der Sommerpause in eine vielversprechende neue Spielzeit wechseln, stehen dem Wuppertaler Opernpublikum noch einige sommerliche Highlights bevor.

Die Fußballweltmeisterschaft hat begonnen und ihr sucht etwas, um die quälend lange Zeit zwischen den einzelnen Spielen zu überbrücken? Wir stellen euch Literatur aus einigen der Teilnehmerländer vor und das eine oder andere Fußballbuch. Euch lässt die WM absolut kalt? Kein Problem. Unsere Titel sind so fesselnd, dass sie sich auch zum Klang von Fangesängen aus der Nachbarschaft (oder dem eigenen Wohnzimmer) wunderbar lesen lassen.

Die aktuelle Spielzeit der Wuppertaler Bühnen neigt sich dem Ende zu, bald schon kehrt Ruhe ein und die verschiedenen Spielstätten fallen in ihren wohl verdienten Sommerschlaf. Schon jetzt ist die Vorfreude auf das neue Programm groß: Opernintendant Berthold Schneider, Schauspielintendant Thomas Braus und Generalmusikdirektorin Julia Jones stellen spannungs- und abwechslungsreiche Spielpläne für die anstehende Saison vor – eine Kombination aus Neuem und Bewährtem, Bekanntem und Unbekanntem.

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Diesen Mittwochabend wird die Wuppertaler Universitätsbibliothek zum Vortragsraum für einen besonderen Gastredner: Frank Witzel wird über das Werk der US-Amerikanischen Rockband Phish referieren, die vor allem für  Improvisationskünste bekannt ist. Witzel, dessen ebenso umfangreicher wie komplexer Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ im Jahr 2015 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, ist neben seinem Schaffen als Schriftsteller selbst als Musiker tätig.

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Die Spielzeit der Wuppertaler Bühnen neigt sich dem Ende zu. Doch während schon erste Einblicke in die nächste gewährt werden, steht die vorletzte Premiere der aktuellen Saison vor der Tür: Ab dem 16. Juni zeigt das Schauspielensemble im Theater am Engelsgarten Tennessee Williams‘ Die Glasmenagerie – Traumwerkstatt, Erinnerungskarrussel, Familiendrama.

Jede Familie hat ihr Päckchen zu tragen. So auch Amanda, ihre Tochter Laura und ihr Sohn Tom, vom Familienvater verlassen, entwurzelt und auf engstem Raum zusammengepfercht. Aus dieser Situation findet jedes der Familienmitglieder einen eigenen Ausweg: Mutter Amanda lebt in der Vergangenheit und will ihre unerfüllten Sehnsüchte nun von ihren Kindern verwirklicht sehen. Tom muss die Rolle des Familienernährers übernehmen, flüchtet sich aber zunehmend ins Kino, in die Welten seiner Helden. Die leicht gehandicapte Laura zieht sich vollends aus dem sozialen Leben zu ihrer Armee aus Glastierchen zurück. Bis eines Tages der gutaussehende Jim zu Besuch kommt – und mit ihm die Hoffnung auf ein besseres Leben.