von Larissa Plath

Die Galerie des Wuppertaler Opernhauses liegt im Dunkeln. Durch eine der Seitentüren schleichen wir möglichst geräuschlos zu unserer Sitzreihe. Über uns wölbt sich das imposante Kuppeldach, unten sind hier und da ein paar schemenhafte Gestalten in der Nähe des Lichtpults auszumachen. Lediglich die Bühne ist hell beleuchtet. Ein Besuch im Opernhaus verspricht stets eine Veranstaltung in besonderer Atmosphäre, doch an diesem Februarabend ist die Stimmung eine andere, ungewohnte. Wir sind die einzigen Gäste, vielmehr stille Beobachter, für die der Vorhang geöffnet und vor der Premiere ein Blick auf die aktuelle Inszenierung ermöglicht wird.

IMG_7731von Anthoula Hatziioannou

 

Am Sonntag, den 10. Februar, liest Julia Wolff im Rahmen des Projekts „Meinwärts. 150 Jahre Else Lasker-Schüler“ aus Verzauberte Heimat. Else Lasker-Schüler und Wuppertal. Julia Wolff ist Schauspielerin, Film- und Fernsehproduzentin, die vielen von den Wuppertaler Bühnen und ihrer jetzigen Rolle als die böse Stiefmutter aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ bekannt sein dürfte.

von Larissa Plath

Seit September 2018 läuft die Ausstellung mit Werken der Malerin Paula Modersohn-Becker im Wuppertaler Von der Heydt-Museum. Wer die Gemälde der Künstlerin und ihrer Zeitgenossen aus Worpswede und Paris bisher noch nicht besichtigt hat, dem bietet sich noch bis zum 24. Februar die Gelegenheit dazu: Aufgrund des großen Anklangs wurde die ursprünglich bis Januar geplante Ausstellung um mehr als einen Monat verlängert.

von Larissa Plath

Zu einem Abend im Zeichen junger deutsch-jüdischer Gegenwartsliteratur lädt nächste Woche das Katholische Bildungswerk ins Stadthaus in der Laurentiusstraße. Die Lesung aus Mirna Funks Roman Winternähe und das anschließende Gespräch mit der Autorin sind eine Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge und der Bergischen Universität Wuppertal.

von Larissa Plath

Auf den Höhen der Bergischen Universität Wuppertal wird das neue Jahr musikalisch eingeläutet: Statt Vorlesungen oder Gastvorträgen zu lauschen, gilt es, sich in neue Gefilde zu wagen, wenn am 10. Januar Musiker des Wuppertaler Sinfonieorchesters im Rahmen der Konzertreihe „Uptown Classics“ die Räumlichkeiten am Grifflenberg bereits zum zweiten Mal als unkonventionelle Spielstätte erkunden.

Die Wochen vor Weihnachten sind zwar jedes Jahr voll belegt mit Weihnachtsfeiern, dennoch gibt es häufig hier und da ein wenig Luft im Kalender. Falls ihr noch auf der Suche seid, wie ihr die freie Zeit mit lieben Menschen bei besonderen, vorweihnachtlichen Events verbringen könnt, werdet ihr in unserer Empfehlungsliste mit Veranstaltungen während der Adventszeit und vor Silvester sicher fündig:

von Larissa Plath

Eine Aufschrift in einer Bar im New Yorker Szeneviertel Greenwich Village lieferte Edward Albee die Idee für den Titel des Dramas, das zu seinem Meisterwerk werden sollte: In Anlehnung an das bekannte Kinderlied um den „großen bösen Wolf“ kommt Albees Stück auf den ersten Blick harmlos daher, entpuppt sich aber sehr schnell als bitterböse Satire, die mit dem ‚American Way of Life‘ abrechnet. Das Cronenberger TiC-Theater nimmt Albees meistgespieltes Werk im Rahmen der Reihe „Starke Stücke“ in den aktuellen Spielplan auf.

 

Max Goldt, Schriftsteller, Musiker, 2008 ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis (zu seinem Verdruss nicht den Deutschen Buchpreis) und schärfster Beobachter der zu Unrecht nicht geachteten Alltagsphänomene, liest am 6. November in der Wuppertaler Kulturstätte die börse eine sorgfältig ausgewählte Menge an Texten seiner bisherigen Veröffentlichungen.

 

maryvon Marajka Parplies

Es ist soweit: die lit.Ruhr, das neue Literaturfestival im Ruhrgebiet, geht in die zweite Runde. Vom 09. bis zum 14. Oktober steht der Pott ganz im Zeichen des geschriebenen Wortes.

IMG_7782von Nadine Wichmann

Die lit.Ruhr ist zurück. Es ist bereits ihr zweites Jahr, nach einem überaus erfolgreichen Start im Herbst 2017. Der Ableger des Festivals lit.Cologne, welches im Frühjahr in Köln stattfindet, hat auch in den Ruhrgebietsstädten großen Anklang gefunden und bewiesen, dass das lokale Publikum für Lesungen internationaler Bestsellerautoren bereit ist.

In diesem Jahr wartet die Veranstaltungsreihe mit einem bunten Programm auf: deutschsprachige und internationale Autoren lesen, es finden Gespräche und literarische Abende statt.

IMG_7799von Julia Wessel

Seit Freitag schmücken sechs verschiedene Motive unsere Schwebebahnstationen: Opernsänger in voller Montur im Freibad Mirke, auf dem Spielplatz am Platz der Republik, vor einer Barmer Imbissbude, am Ölberg, im Stadion am Zoo oder mitten in der Wupper. Der Slogan: „Wir lieben Wopertal“ – ein Wortspiel, das schon vor drei Jahren auf einem Post-It im Büro des Opernintendanten Berthold Schneider geboren wurde und jetzt als Sprechblase auf den neuen Plakaten prangt.