Axel Kruse, 2014 Gewinner des Deutschen Science Fiction Preises und Fans des Genres schon länger ein Begriff, hat freundlicherweise den Weg vom Ruhrgebiet ins Tal angetreten, um mit uns über Science Fiction, das Autordasein, Zeitreisen und das Verhältnis von Literatur und Politik zu sprechen.

Das Interview führte Caroline Köhler

IMG_7799von Julia Wessel

Trotz des nachmittäglichen Schauers sind die Stuhlreihen vor der Open Air-Bühne voll besetzt, auf dem Hügel dahinter haben es sich weitere Zuschauer auf Picknickdecken in der Abendsonne gemütlich gemacht. Die renommierte Konzertreihe Klangart, die seit 2009 mit anspruchsvoller Jazz- und Weltmusik zu besonderen Konzerterlebnissen in den Skulpturenpark lädt, vereinte am 21. Juli vier sehr verschiedene Ausnahmemusiker zu einer außergewöhnlichen Melange:

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Das Freiluftkino im Innenhof der Alten Feuerwache hat sich seit seiner Entstehung im Jahr 2002 unter dem Titel „Talflimmern“ fest im Wuppertaler Sommerleben etabliert. Diesen Freitagabend startet die diesjährige Flimmersaison, die an 27 Juli- und Augustabenden anspruchsvolle Filme in gemütlicher Atmosphäre bietet – dank der Überdachung bei jedem Wetter.

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Sommer in Wuppertal, der frisch gebackene Juli brennt vom Himmel und im botanischen Garten auf der Elisenhöhe haben Gäste verschiedener Form und Farbe Einzug erhalten: Bereits zum 8. Mal stellt das Skulpturenprojekt Hardt plastische Arbeiten in diesem besonderen Ambiente aus – in diesem Jahr von insgesamt 16 Künstlern aus Wuppertal und Umgebung bis nach Paris. Ins Leben gerufen wurde das Projekt 2009 vom im vergangenen Jahr verstorbenen Wuppertaler Künstler Oswald Gibiec-Oberhoff – Dieses Jahr übernahmen Jaana Caspary, Charlotte Perrin und Jonas Hohnke die Regie.

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Wenn die Vorlesungszeit des Semesters in die Endphase geht, sind die traditionellen Abschlusskonzerte von Chor und Orchester der Uni Wuppertal nicht weit. Am 12. und 13. Juli bieten die beiden von Christoph Spengler geleiteten Ensembles ein abwechslungsreiches Programm von Pop bis Klassik, von verträumten Balladen bis hin zu temperamentvoller Filmmusik.

von Larissa Plath

Ein strahlend schöner Sommerabend in Wuppertal: Die Uhr zeigt kurz vor neunzehn Uhr und die angenehm klimatisierte Eingangshalle des Von der Heydt-Museums füllt sich langsam mit den ersten neugierigen Besuchern der diesjährigen Kunst- und Museumsnacht. Ganz im Zeichen der aktuellen Retrospektive „Jankel Adler und die Avantgarde“ bietet der Abend im Museum am Turmhof eine Reihe von Aktionen rund um den jüdischen Künstler und sein Werk. Unter dem Motto „Maserchen verzähle“ findet eine ganz besondere Führung durch die Ausstellung statt, bei der die Erläuterungen zu Adlers Werk mit jiddischen Geschichten ergänzt werden.

von Larissa Plath

„Expressionismus und alle anderen unkonventionellen Dramentechniken haben nur ein wichtiges Ziel, und das ist, der Wahrheit näher zu kommen“, so Tennessee Williams in seinem Vorwort zur „Glasmenagerie“. Das Schauspiel Wuppertal bringt den 1944 uraufgeführten, stark biographisch inspirierten Klassiker in einer werkgetreuen, dabei gleichzeitig aktualisierten Version auf die Bühne und begibt sich im Spiel der Erinnerungen auf die Suche nach der Wahrheit hinter der Illusion.

vonIMG_7799 Julia Wessel

Wenn sogar die Wettervorhersage stimmt, steht einer lauen Sommernacht im Zeichen von Kunst und Kultur nichts mehr im Wege: Diesen Freitag öffnen 18 Wuppertaler Museen, Galerien und andere Kulturstätten ihre Tore für die stadteigene Kunst- und Museumsnacht, die vom städtischen Kulturbüro organisiert wird. Zwischen 18 und 24 Uhr wird in ganz Wuppertal ein breites Spektrum von lokalen bis hin zu internationalen Künstlern vor verschiedensten Kulissen präsentiert.

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Wenn sich der Außenbereich der Brasserie auf dem Vorplatz des Opernhauses in eine mediterrane Oase verwandelt, steht eindeutig der Sommer vor der Tür – und damit auch das Ende der aktuellen Saison. Doch bevor die Wuppertaler Bühnen nach der Sommerpause in eine vielversprechende neue Spielzeit wechseln, stehen dem Wuppertaler Opernpublikum noch einige sommerliche Highlights bevor.

Die aktuelle Spielzeit der Wuppertaler Bühnen neigt sich dem Ende zu, bald schon kehrt Ruhe ein und die verschiedenen Spielstätten fallen in ihren wohl verdienten Sommerschlaf. Schon jetzt ist die Vorfreude auf das neue Programm groß: Opernintendant Berthold Schneider, Schauspielintendant Thomas Braus und Generalmusikdirektorin Julia Jones stellen spannungs- und abwechslungsreiche Spielpläne für die anstehende Saison vor – eine Kombination aus Neuem und Bewährtem, Bekanntem und Unbekanntem.