von Julia Wessel

Der kleine Veranstaltungsraum des Café Ada ist in das schummrige Licht verglaster Wandleuchten getaucht. Bunte Plakate aus vergangenen Zeiten zieren die nackten weißen Wände. In Blickrichtung der Bestuhlung sind auf kleiner Fläche schwarzweiße Fotografien der Kunststudentin Anna Zemlianski projiziert. Davor bildet ein Podium eine kleine Bühne.

von Nadine Wichmann

Die Weihnachtstage sind mehr oder weniger heil überstanden, doch der Winter hat eigentlich gerade erst so richtig angefangen. Und wie lässt sich die kalte, wunderschöne Jahreszeit besser zelebrieren als beim Schlittschuhfahren mit dem oder der Liebsten, guten Freunden oder der Familie?

Dass es nicht immer die langweilige kleine Eissporthalle um die Ecke sein muss, beweisen ein paar coole Locations in Nordrhein-Westfalen, wo ihr euch so richtig auf euren Kufen austoben könnt. Wir haben für euch fünf außergewöhnliche Eislaufbahnen entdeckt, die noch bis Januar oder sogar länger geöffnet haben.

von Julia Wessel

Studenten, deren Gehirne nach dem morgigen Vorlesungstag noch nicht genug Stoff bekommen haben, und andere Literaturbegeisterte finden sich morgen zu einem gemütlichen Tagesabschluss in der Uni-Kneipe ein. Im Rahmen der zweiten Nach.Lesung geben Jörg Degenkolb-Degerli und Hank Zerbolesch dort ab 19 Uhr Texte und Erzählungen mitten aus dem Leben zum Besten. Einmal im Monat laden Autoren aus der Region gegen eine Spende in den Hut und ein offenes Ohr zum abendlichen Pendant der Vorlesung – in Wohnzimmeratmosphäre bei Speis und Trank des Kneipen-Services. Die Gäste der morgigen Ausgabe nehmen im bekannten Poetry-Slam-Format mit bisweilen bösem Wortwitz Umwelt und Mitmenschen unter die Lupe, mit knappen Einzeilern oder ausufernden Geschichten – zum Denken, zum Lachen, zum Greifen nah.

von Nadine Wichmann

Der erste Schnee hat das bergische Land schon lange erreicht und so langsam kommt richtig Weihnachtsstimmung auf. Dass ein Weihnachtsmarkt aber nicht wie jeder andere sein muss, zeigen einige besondere Beispiele: der Weihnachtsmarkt auf Schloss Lüntenbeck, der mittelalterliche Märchenmarkt in Elberfeld sowie der Weihnachtsmarkt auf Schloss Grünewald.

von Julia Wessel

Frischer Wind im Opernhaus: Ab Januar gewährt Dörte aus Heckinghausen einen etwas anderen Einblick in das aktuelle Programm der Wuppertaler Bühnen. Karten sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Dörte Bald alias Dörte aus Heckinghausen lockt seit 2012 zahlreiche Wuppertaler in ihre schräge „Barmer Küchenoper“, die nicht nur von ihrer „Häimatverbundenheit“, sondern vor allem von ihrem authentisch bergischen Humor lebt. Nun entdeckt die Wuppertaler Kultfigur neues Terrain: Statt in ihre Küche lädt sie diesmal in ihr Wohnzimmer, das sie kurzerhand im Kronleuchterfoyer, dem Herzstück des Wuppertaler Opernhauses, eingerichtet hat.

von Katia Marcucci

Am Donnerstag, den 30. November um 17 Uhr laden Thomas Braus, Barbara Büchmann und Peter Wallgram zur Premiere ihres neuen Formats „SCHNAPPSCHUSS“ ins Barmer Rathaus ein. Ein experimenteller Umgang mit einer sich bewegenden und stets verändernden Bühne soll für Spontanität, Improvisation und vor allem Spaß sorgen und somit auch Theaterneulinge für modernes Schauspiel begeistern. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Am Samstag, 25. November 2017, haben alle Musikinteressierten die Wahl zwischen zwei stimmungsvollen Konzerten im Bergischen Land: In Remscheid singt der Remscheider Mozart-Chor mit musikalischer Unterstützung des Russischen Staatsorchesters Kaliningrad und in Wuppertal findet das Herbstkonzert des Vokalensembles Cantason statt.
von Lara Ehlis

von Julia Wessel

Nur ein Laut. Eine Bewegung. In Sekundenschnelle erkennt Solange, in welche Rolle Claire diesmal geschlüpft ist und greift das Spiel auf. Mal Hund und Herrchen, mal Kammerzofe und gnädige Frau, unterwürfig und herrisch, doch nie gleichgestellt. Bis die Untergebene zunächst ihre Stimme und schließlich ihre Hand gegen die Befehlende erhebt – und das Spiel von vorn beginnt.

„Am interessantesten ist die Innenseite der Außenseiter.“

(Jean Genet)

von Julia Wessel

„Das Schicksal des Menschen ist der Mensch“, so Bertold Brecht. Erst durch Beziehungen, durch menschliche Interaktion wird seine Existenz bezeugt – und damit begründet. Ganz bewusst entscheidet er dabei, wer er sein will: Im Annehmen einer Persönlichkeit und im Ausloten ihrer Möglichkeiten erschafft sich der Mensch im Spiel selbst.