Seit fast anderthalb Jahren gibt es unseren Blog nun schon – Wahnsinn! Inzwischen ist das regelmäßige Schreiben hier für viele von uns ein fester Bestandteil des alltäglichen Lebens geworden. Mit großem Eifer verfassen wir Rezensionen, berichten über Veranstaltungen, die wir besucht haben oder besuchen möchten, und sammeln Ideen für neue Buchtipp-Listen.

Darüber, wie es bei uns in den ‚Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaften‘ (‚AVL‘) der Uni Wuppertal so hinter den Kulissen aussieht, haben wir bisher eher geschwiegen. Das soll sich nun ändern. Am 19. Dezember feierten wir nämlich unsere alljährliche Weihnachtsfeier, an der wir euch rückblickend gerne teilhaben lassen möchten.

von Jana Schmidt

Jedes Jahr trifft sich Familie Paschen an einem See in Norddeutschland, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Und jedes Jahr läuft alles ziemlich gleich ab: der altbekannte Smalltalk, ein Spaziergang durch die verschneite Winterlandschaft, die abendliche Bescherung mit den üblichen, mehr oder weniger liebevoll ausgewählten Geschenken, anschließend Fondue mit Walnusssoße. Doch beim letzten Weihnachtsfest war etwas anders – und danach war nahezu die gesamte Familie Paschen tot.

von Jana Schmidt

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von Marajka Parplies

 

Vergangenen Dienstag las der deutschlandweit einem breiteren Publikum bekannte und beliebte Schriftsteller, Kolumnist und Kleist-Preisträger Max Goldt in der Wuppertaler Kulturstätte die börse ausgewählte ältere und neue Texte (vor). Im für den draußen wetterbedingt ungemütlich bekannten November passend gemütlicheren Ambiente des Roten Salons konnten die recht zahlreich erschienenen ZuhörerInnen bei Bier und Nachos „abloungen“ und dabei seinen Texten lauschen.

Axel Kruse, 2014 Gewinner des Deutschen Science Fiction Preises und Fans des Genres schon länger ein Begriff, hat freundlicherweise den Weg vom Ruhrgebiet ins Tal angetreten, um mit uns über Science Fiction, das Autordasein, Zeitreisen und das Verhältnis von Literatur und Politik zu sprechen.

Das Interview führte Caroline Köhler

This text tries to combine the claims of Naturalism with the aesthetic categories beauty and ugliness. All the observations are based on the novella Maggie. A girl of the streets, written by the American author Stephen Crane. A brief theoretical introduction will be followed by a summary of the novella’s plot. I will then discuss whether or not it is possible to talk about beauty and ugliness in the specific case of the novella Maggie.

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by Lara Ehlis

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von Julia Wessel

Studenten, deren Gehirne nach dem morgigen Vorlesungstag noch nicht genug Stoff bekommen haben, und andere Literaturbegeisterte finden sich morgen zu einem gemütlichen Tagesabschluss in der Uni-Kneipe ein. Im Rahmen der zweiten Nach.Lesung geben Jörg Degenkolb-Degerli und Hank Zerbolesch dort ab 19 Uhr Texte und Erzählungen mitten aus dem Leben zum Besten. Einmal im Monat laden Autoren aus der Region gegen eine Spende in den Hut und ein offenes Ohr zum abendlichen Pendant der Vorlesung – in Wohnzimmeratmosphäre bei Speis und Trank des Kneipen-Services. Die Gäste der morgigen Ausgabe nehmen im bekannten Poetry-Slam-Format mit bisweilen bösem Wortwitz Umwelt und Mitmenschen unter die Lupe, mit knappen Einzeilern oder ausufernden Geschichten – zum Denken, zum Lachen, zum Greifen nah.