Am 20. Juli öffnet die Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Bergischen Universität Wuppertal ihre Pforten und lädt ein zum Studientag. Zur Einstimmung auf das Thema Zeitreisen stellen wir euch heute unsere Favoriten in den Buchtipps vor.

Anthoula empfiehlt:
Stephen King – Der Anschlag

Jake Epping, ein junger Englischlehrer einer High School, bekommt eine Einladung von Al, dem Wirt seines Stammlokals. Er gesteht Jake in seiner Vorratskammer ein Zeitportal zu haben, welches ihn in die Vergangenheit schickt. Nachdem Jake durch das Portal geht und eine Stunde in der Vergangenheit verbringt, ist er entschlossen, die Vergangenheit seines Schülers Harry, einem Krüppel, zu verändern.

Die Sommer- und Semersterferien rücken näher und damit auch der Urlaub – oder zumindest entspannte Tage auf dem Balkon, im Garten oder im Freibad. Da darf natürlich auch gute Unterhaltung nicht fehlen. Doch bei Temperaturen von über 30 Grad  kann es ruhig mal etwas Leichteres sein. Wir stellen euch fünf Bücher vor, in denen ihr euch einen Sommertag lang flüchten könnt.

Die Fußballweltmeisterschaft hat begonnen und ihr sucht etwas, um die quälend lange Zeit zwischen den einzelnen Spielen zu überbrücken? Wir stellen euch Literatur aus einigen der Teilnehmerländer vor und das eine oder andere Fußballbuch. Euch lässt die WM absolut kalt? Kein Problem. Unsere Titel sind so fesselnd, dass sie sich auch zum Klang von Fangesängen aus der Nachbarschaft (oder dem eigenen Wohnzimmer) wunderbar lesen lassen.

maryvon Marajka Parplies

„Am Anfang war der Stein. Am Anfang war der Stein. Am Anfang…“ Fiston Mwanza beginnt seine Lesung zu seinem Debütroman “Tram 83“ mit dem Stilmittel Repetitio, das direkt dafür sorgt, dass die zahlreich anwesenden Personen im Ort/Peter Kowald Gesellschaft e.V. am vergangenen Donnerstagabend unter dem Thema „Musik trifft Literatur“ im Rahmen der Wuppertaler Literatur Biennale aufmerksam seinen Worten lauschen.

„Zunehmende Möglichkeiten der Kommunikation fördern zunehmende Isolation von Individuen“

von Lilian Engel

Im Rahmen der Wuppertaler Literatur Biennale las John von Düffels aus seinem neuen Roman Das Klassenbuch. Zwischen dem Autor und David Eisermann, der durch den Abend führte, entwickelte sich eine angeregter Dialog über neue Medien, fortschreitende Technologien und das ewige Thema des Generationenverhältnisses.

maryvon Marajka Parplies

Mwanza Mujilas Debütroman Tram 83 erzählt eine Geschichte. Eine Geschichte über zwei Freunde im einzigen gleichnamigen Nachtclub Tram 83 in einer heruntergekommenen Großstadt im Kongo, wo allabendlich Menschen verschiedener und oft moralisch fragwürdiger Lebensentwürfe zusammenfinden: Prostituierte, Arme, Reiche, Studierende, ehemalige Kindersoldaten. In dieser von Krieg und Korruption gebeutelten Umgebung, zwischen Hoffnungslosigkeit und Globalisierung, treffen sich der politisch verfolgte und Schutz suchende Schriftsteller Lucien und der Kleinganove Requiem, nach langer Zeit wieder.

Geistige Gesundheit wird viel zu oft als der Normalzustand angenommen. Dabei ist sie zerbrechlich und jeder muss sich in seinem Leben irgendwann mit dem Thema auseinandersetzen, ob persönlich, oder im näheren Umfeld. Auch in der Literatur wird psychische Gesundheit immer wieder thematisiert und von verschiedenen Seiten beleuchtet. Wir haben ein paar Bücher zusammengetragen, die uns berührt haben.