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von Marajka Parplies

 

Vergangenen Dienstag las der deutschlandweit einem breiteren Publikum bekannte und beliebte Schriftsteller, Kolumnist und Kleist-Preisträger Max Goldt in der Wuppertaler Kulturstätte die börse ausgewählte ältere und neue Texte (vor). Im für den draußen wetterbedingt ungemütlich bekannten November passend gemütlicheren Ambiente des Roten Salons konnten die recht zahlreich erschienenen ZuhörerInnen bei Bier und Nachos „abloungen“ und dabei seinen Texten lauschen.

Netflix, Prime, Sky: TV on demand kennt jeder, aber wie steht es mit der Variante fürs Radio? Podcasts sind Hörproduktionen, die in einem bestimmten Rhythmus veröffentlicht werden und im Internet frei zum Download stehen. Innerhalb des wachsenden Angebots findet man nicht nur Sendungen zu nahezu jedem Thema, sondern auch zum Teil aufwändig produzierte Hörspiele und Unterhaltungsprogramme. Wir stellen euch unsere liebsten, internationalen Podcasts vor – von nerdig, über informativ, zu gruselig und spannend ist für jeden was dabei. Die jeweiligen Titel lassen sich entweder direkt über die jeweilige Homepage anhören, oder über Dienste wie iTunes oder Podcasts-Apps aufs Handy oder den PC laden.

 

Romanbiographie, fiktionale Biographie, biographischer Roman – Erzählungen über das Leben von Literaten und Künstlern haben derzeit Konjunktur und kommen in vielerlei Gestalt daher. Mal mehr oder weniger den gängigen Vorstellungen und Klischees über die jeweils dargestellte Person entsprechend, ein anderes Mal gezielt revisionistisch und neue Perspektiven eröffnend. Mit seinem 2018 in deutscher Übersetzung bei Diogenes erschienenen Roman Jack (Originaltitel: American Letters) fügt sich der neuseeländische Autor Anthony McCarten in diese Reihe ein: Sein Roman ist eine Hommage an das Werk Jack Kerouacs, die über eine bloße Literarisierung der Lebensgeschichte des King of the Beats hinausgeht.

von Larissa Plath

Kurz bevor Halloween vor der Tür steht, dachten wir uns, dass wir mal eine andere Art der Gruselliste erstellen: wir erzählen euch heute von Büchern, die uns schon damals beim Lesen peinlich waren und es auch heute irgendwie noch immer sind. Mittlerweile können wir aber verschämt lachend darauf zurückblicken und stehen zu unseren Jugend- und Erwachsenensünden.

Lara empfiehlt:
E.L. James – 50 Shades of Grey (alle drei Teile! Tatsächlich!)

Der Beginn dieses literarischen Ausrutschers begründet sich in dem Bedürfnis, mitreden zu können. Plötzlich sprachen alle – unter vorgehaltener Hand, versteht sich – über dieses neue, anrüchige Buch. Wie sich herausstellen sollte, handelte es sich jedoch vielmehr um minderwertige, eher so halb-aufregende Lektüre, die der Feder einer motivierten Fan Fiction-Autorin entstammte.

Mit seinem 1996 veröffentlichten Roman Infinite Jest hat der amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace Literaturgeschichte geschrieben. Daneben verfasste er essayistische Texte und Reportagen, die in ihrer thematischen Vielfalt oftmals die Literatur selbst zum Gegenstand haben, Werke anderer Autoren analysieren und Einblicke in Wallace’ Selbstverständnis als Schriftsteller bieten.

von Larissa Plath

 

Die klassischen Märchen der Gebrüder Grimm oder Hans Christian Andersens sind allseits bekannter und beliebter Lesestoff. Doch nicht nur die Originale können ihre Leser verzaubern: Immer mehr moderne Märchenadaptionen der Klassiker sowie neu kreierte phantastische Erzählungen finden den Weg in unsere Buchhandlungen. Wir stellen euch vier aufregende, märchenhafte Bücher vor.

Nadine empfiehlt:
Neil Gaiman – Der Ozean am Ende der Straße

Als ein Mann für eine Beerdigung in sein Heimatdorf zurückkehrt, denkt er an seine Kindheit zurück und an das Abenteuer, das er damals mit Lettie Hempstock erlebte. Als die merkwürdige Haushälterin in sein Leben trat, sowie die drei Hempstock-Frauen, die uralte Geheimnisse und Kräfte hüteten – und als der Teich am Ende der Straße sich in einen Ozean verwandelte.