„Schöne neue Welt“ lautet der ironische Titel der weltbekannten Dystopie von Aldous Huxley – denn dort scheint zwar oberflächlich alles schön zu sein, doch tief im Inneren der Gesellschaft verbergen sich unzählige Probleme und Missstände. Ob die Zukunft eher rosig oder doch sehr düster wird, ist schwer einzuschätzen und wird von Autoren ganz unterschiedlich gehandhabt. Wir haben fünf Bücher für euch herausgesucht, die sich mit der Zukunft oder futuristischen Gegenwarten auseinandersetzen und das Mögliche in all seinen Facetten beleuchten.

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von Lilian Engel

Mit Streamingdiensten wie Netflix, Amazon und Co. haben Serien einen ungeahnten Stellenwert in der Unterhaltungsindustrie eingenommen. Stundenlang vor dem Fernseher zu sitzen und in einem Rutsch ganze Staffeln einer Serie zu sehen ist inzwischen eine gesellschaftlich anerkannte Freizeitbeschäftigung geworden: Das sogenannte „Binge-Watching“. Enthusiasten bietet die Fülle verschiedener Produktionen ein breites Themenfeld für den regen Austausch.

Für alle, die gerne Fakten kennen – die Sachbuchempfehlungen der Redaktion:

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Lesley M. M. Blume – Und alle benehmen sich daneben. Wie Hemingway seine Legende erschuf

In ihrer umfangreichen und detaillierten Biografie zeichnet die amerikanische Journalistin Lesley M. M. Blume die Entstehungsgeschichte von Ernest Hemingways erstem großen Roman Fiesta nach. Sie folgt den Spuren von seinen schriftstellerischen Anfängen im Paris der goldenen 20er Jahre bis hin zur Entstehung der Kultfigur Hemingway. Abseits von klischeehaften Rollentypen, die oftmals mit dem Schriftsteller assoziiert werden (u.a. der Stierkämpfer, der Trinker, das literarische Genie) stellt Blume den Autor vor allem als ambitionierten Selbstvermarkter dar, der sich und sein Werk geschickt zu inszenieren weiß. Die Journalistin entwirft ein schillerndes Bild einer von künstlerischem Idealismus, Höhenflügen und der Angst vorm Scheitern geprägten Welt und präsentiert die literarische Ikone Hemingway in einem neuen Licht.

Halloween, das Fest der Geister und Gespenster, der Zombies und Vampire, lugt mit seinen langen Krallen um die Ecke: am 31.10. ist es wieder so weit!

Die Festivität, die ihre eigentlichen Wurzeln im keltischen und heidnischen Irland hat, erfreut sich seit den Neunzigerjahren großer Beliebtheit in den USA – und seit einiger Zeit auch bei uns. Kinder ziehen verkleidet um die Häuser, eine Halloween-Party jagt die nächste und die Geschäfte quellen über mit Kürbissen und Kostümen. Doch Gruseln klappt nicht nur in den dunklen Straßen. Mit diesen acht schaurig schönen Büchern holt ihr den Halloween-Horror direkt zu euch auf’s Sofa.

Es ist soweit, die Frankfurter Buchmesse 2017 ist bereits in vollem Gange. Das diesjährige Gastland ist, wie die meisten von euch wahrscheinlich schon längst wissen, Frankreich. Vom 11. bis zum 15. Oktober dreht sich auf dem Frankfurter Messegelände sowie anderen Veranstaltungsorten in der Stadt alles rund ums Buch.

Französische Klassiker sind unter Literaturfreunden keine Unbekannten. Sartre, Zola, Baudelaire, Hugo, Voltaire, de Beauvoir und Proust dürften dem normalen Leser ein Begriff sein. Doch auch in den letzten Jahren sind viele spannende, berührende und vor allem großartige Romane – und auch Comics – französischer Autoren erschienen. Wir stellen euch einige vor, die uns besonders begeistern konnten.