Happy Pride Month!

Jedes Jahr im Juni zelebriert die LGBTQ Community sexuelle Diversität und protestiert gegen Diskriminierung, Ungleichheit und Gewalt. Seit den Stonewall-Unruhen im Jahr 1969 in Manhattan, New York, wird der Monat weltweit für Demonstrationen, Gedenkfeiern, Festivals, Partys und Paraden wie den Christopher Street Day genutzt, um auf die immer noch bestehenden Probleme unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen, aber auch, um soziale und politische Veränderungen zu feiern.

Aus diesem Grund möchten wir euch nun zum Ende des Pride Month unsere Buch- und Podcasttipps zum Thema LGBTQ vorstellen.

Fröhlichen Welttag des Buches euch allen!

Heute, am 23. April, soll sich alles rund um das Thema Bücher drehen. Um diesen wundervollen Anlass mit euch zu feiern, beschäftigen sich also auch unsere aktuellen Empfehlungen mit einer der schönsten Beschäftigungen der Welt – dem Lesen. Unsere heutigen Tipps sind Bücher über Bücher, über Bibliotheken und über das Lesen selbst.

Larissa empfiehlt:
Betty Smith – Ein Baum wächst in Brooklyn

Für die 11-jährige Francie gehören Bücher zu ihren besten Freunden. Ihre unbändige Liebe zum Lesen eröffnet dem Mädchen die zeitweilige Flucht vor der harschen Realität im New Yorker Stadtteil Williamsburg der 1910er Jahre.

Was macht ein gutes Buch aus? Eine spannende Story? Eine wunderschöne Sprache? Überzeugende Protagonisten? Unsere neuen Buchtipps widmen sich letzteren: merkwürdigen Charakteren, wobei ‚merkwürdig‘ im doppelten Sinne verstanden werden soll: die Romane, die wir euch heute empfehlen, überzeugen mit Figuren, die einerseits seltsam sind und dem Leser andererseits lange im Gedächtnis bleiben.

Dicke Bücher sind schwer, unhandlich und lassen sich einfach nicht gut transportieren.

Aber ist es nicht einfach wunderbar, tage- oder gar wochenlang immer an den selben Handlungsort und zu den selben Protagonisten zurückzukehren, die mittlerweile schon so etwas wie Freunde für einen geworden sind? Dicke Wälzer verlangen Hingabe und Einsatz, ja, aber sie geben auch umso mehr Spannung, Witz und Schönheit an uns Leser zurück. Also schnappt euch ein Buch, das mehr als 500 Seiten hat, und taucht völlig darin ab! Wir haben fünf Empfehlungen für euch, mit denen ihr starten könnt.

Man sagt, die besten Geschichten schreibe das Leben. Daher präsentieren wir diese Woche eine besondere Auswahl an (auto-)biografischen Büchern. Der Clou dabei? Der Übergang zur Fiktion ist fließend! Statt sich den starren Regeln des Genres zu unterwerfen, verfassten diese Autorinnen und Autoren anspruchsvolle, spannende, witzige und ergreifende Kunstwerke, die zwar auf einem (oder mehreren) Leben basieren, aber es eben auch wagen, darüber hinaus zu gehen.

‚Grenzgänge‘ ist das Thema, das Auf der Höhe im neuen Semester begleiten wird. Ob physische, politische und geografische Grenzen, moralische, metaphorische oder gar literarische Grenzen – die Möglichkeiten sind schier unendlich. Um das Thema gebührend einzuläuten, empfehlen wir euch heute passende Bücher, die eine dementsprechend große Vielfalt bieten.

Jedes Jahr trifft sich Familie Paschen an einem See in Norddeutschland, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Und jedes Jahr läuft alles ziemlich gleich ab: der altbekannte Smalltalk, ein Spaziergang durch die verschneite Winterlandschaft, die abendliche Bescherung mit den üblichen, mehr oder weniger liebevoll ausgewählten Geschenken, anschließend Fondue mit Walnusssoße. Doch beim letzten Weihnachtsfest war etwas anders – und danach war nahezu die gesamte Familie Paschen tot.

von Jana Schmidt