So vielschichtig wie die Person Friedrich Engels, sein Schaffen und Wirken waren, so vielversprechend ist das Veranstaltungsprogramm, mit dem der berühmte Sohn Wuppertals in diesem Jahr gefeiert wird. Einen Vorgeschmack bot am vergangenen Samstag die offizielle Auftaktveranstaltung: Oper, Schauspiel und Sinfonieorchester stimmten das Publikum im ausverkauften Haus mit einem abwechslungsreichen Programm auf ENGELS 2020 ein. Durch den Abend führte die gebürtige Wuppertalerin und Moderatorin Bettina Tietjen.

von Larissa Plath

Einladend steht sie da, die Schreibmaschine, vielleicht auch erwartungsvoll. Ein kurzer Blick genügt und man verspürt sogleich den Wunsch, ihre klackernden Tasten zu drücken, einen Buchstaben nach dem anderen. Aber an diesem ungemütlichen Februarabend soll nicht geschrieben, sondern gelesen werden – und das an keinem geringeren Ort als in einer Wuppertaler WG auf dem Ölberg.

von Larissa Plath

Wie sieht unsere Zukunft aus? Was können wir erwarten und was müssen wir befürchten? Diese Fragen stellten Manfred Hattendorf, Leiter der Abteilung Film und Planung beim SWR, und Christian Granderath, Leiter der Abteilung Fernsehfilm, Spielfilm und Theater beim NDR , elf der interessantesten Autor*innen unserer Zeit. In Zusammenarbeit mit Stefan Brandt, Direktor des im vergangenen September eröffneten Futuriums in Berlin, und dem Suhrkamp Verlag entstand so die Anthologie 2029 – Geschichten von morgen. Wir haben uns das Ergebnis einmal genauer angesehen und präsentieren hiermit die erste Hälfte unserer Einschätzungen. Der zweite Teil folgt am 28. Februar.

„Was heißt das, aus der Zeit fallen?“ Ausgehend von dieser Überlegung ergießt sich ein Redestrom aus Fragen, Reflexionen und Wortabwägungen, vorgebracht von drei Frauen und einem Mann, mal abwechselnd, mal chorisch, immer vielstimmig. Am Anfang noch als vier still sitzende Schattenfiguren hinter einer Reihe milchiger, halbhoher Leinwände verborgen, treten sie hervor, um die Zeit in eine Ordnung zu bringen, um ihre Geschichten und damit sich selbst zu erzählen.

von Larissa Plath

Mit Sturmtief Sabine fängt die Woche an, aber auch mit einem neuen Beitrag! Heute haben wir einen wissenschaftlichen Beitrag für euch: Das Verhältnis von Werkbedeutung und Autorintention bei Umberto Eco und Sigmund Freud wird im nachfolgenden Text untersucht. Genaueres könnt ihr im Folgenden nachlesen:

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von Anthoula Hatziioannou

Liebesverwicklungen, Familienbande, Sinnsuche – zusammen mit einer gekonnten Balance zwischen Komik und Dramatik und nicht zuletzt der Kulisse New Yorks ergibt sich hieraus das unverwechselbare Grundgerüst eines Woody-Allen-Films. Mit der Inszenierung von Hannah und ihre Schwestern beweist das Bergische Uni-Theater „BUnT“ in seiner aktuellen Produktion, dass sich Allens oscarprämiertes Komödien-Drama hervorragend auf die Bühne bringen lässt.

von Larissa Plath

„Ein Liebesroman mit Bildern und wirklich lebenden Menschen“ – so lautet der verheißungsvolle Untertitel von Else Lasker-Schülers Mein Herz, einem avantgardistischen Briefroman, der 1923 erstmals erschien. Das Werk der Wuppertaler Dichterin steht im Mittelpunkt eines Programms, in dem die Schauspielerin Martina Gedeck und die Musiker Avi Avital und Dávid Adorján Wortkunst, Darstellung und Musik vereinen. An keinem geringeren Ort als im Herzen Elberfelds, Else Lasker-Schülers Geburtsstadt, fand an einem Abend Ende Dezember der titelgebende „Aufbruch in die Moderne“ statt.

von Larissa Plath