Zum ‚Internationalen Kinderbuchtag‘ dreht sich bei unseren heutigen Buchtipps alles um Geschichten für die Kleinen. 1967 vom ‚International Board on Books for Young People‘ (IBBY) begründet, wird dieser Tag weltweit am 2. April, dem Geburtstag von Hans Christian Andersen, gefeiert. Mit ihrer Initiative verfolgt die gemeinnützige Organisation das Ziel, Kindern den Zugang zum Lesen zu ermöglichen sowie die Entstehung und Verbreitung von Kinder- und Jugendliteratur zu fördern. Ob Märchen, Abenteuergeschichten, Klassiker oder Gedichte: Wie wertvoll Bücher für junge Leser*innen sind, zeigt sich in diesen Tagen ganz besonders.

Momentan wird unser aller Alltag völlig auf den Kopf gestellt. Viele von uns arbeiten im Home-Office, andere sind komplett von der Arbeit befreit, wiederum andere gehen Jobs nach, die sie tagtäglich hohen Risiken aussetzen. Bei all den reduzierten sozialen Kontakten, den spärlichen Stunden an der frischen Luft sowie der neu gewonnenen Freizeit ist es gar nicht so einfach, sinnvoll beschäftigt zu bleiben. Hier erzählen unsere Redaktionsmitglieder, was sie tun, damit ihnen nicht die Decke auf den Kopf fällt.

Am 21. März 2020 ist Indiebookday! Ursprünglich auf Initiative vom mairisch Verlag entstanden, wird seit 2013 mit diesem alljährlich im März stattfindenden Ehrentag der Blick auf die vielen unabhängigen Verlage gelenkt, die mit ihrem Engagement, ausgesuchten Programmen und aufwändiger Buchgestaltung die Verlagslandschaft bereichern. Zu diesem Anlass haben wir eine Liste mit Indiebook-Empfehlungen der Redaktion zusammengestellt.

„12 Monate – 12 Bücher“ lautet das übergreifende Motto der zweiten Runde der #Indiebookchallenge. Bei uns waren es dieses Mal sechs Monate und sieben Bücher: Zur Halbzeit im Oktober eingestiegen, haben wir uns durch das mannigfaltige Programm der unabhängigen Verlage gewühlt, dabei so manch lohnende Entdeckung vergessener Titel und Autor*innen gemacht und ganz nebenbei die verbleibenden sechs Lese-Challenges erfolgreich gemeistert. Welche Titel in unserer Lektüreauswahl gelandet sind, präsentieren wir euch in einer feinen Nachlese:

Auf der nebelverhangenen Bühne zeichnen sich vier Lichtkegel ab. Ein junger Mann dreht Runde um Runde, setzt mechanisch einen Fuß vor den anderen, die schweren Absätze seiner Stiefel drücken sich in den Boden. Es gesellen sich fünf Gestalten zu ihm, die Gesichter weiß und die Münder als rote Fratzen geschminkt. Sie folgen dem Mann, schleichen hinter ihm her und sprechen in einem anschwellenden Chor die Worte: „Ein Mann kommt nach Deutschland…“.

von Larissa Plath

Alles neu macht der März – zumindest, was literarische Neuerscheinungen angeht. Auch wenn die Leipziger Buchmesse dieses Jahr ausfällt, wollen wir uns nicht entmutigen lassen und die freie Zeit nutzen: Indem wir in Verlagsvorschauen blättern, vielversprechende Titel notieren und vielleicht sogar schon das ein oder andere frisch erschienene Buch aus dem aktuellen Frühjahrsprogramm lesen…

Wie sieht unsere Zukunft aus? Was können wir erwarten und was müssen wir befürchten? Diese Fragen stellten Manfred Hattendorf, Leiter der Abteilung Film und Planung beim SWR, und Christian Granderath, Leiter der Abteilung Fernsehfilm, Spielfilm und Theater beim NDR , elf der interessantesten Autor*innen unserer Zeit. In Zusammenarbeit mit Stefan Brandt, Direktor des im vergangenen September eröffneten Futuriums in Berlin, und dem Suhrkamp Verlag entstand so die Anthologie 2029 – Geschichten von morgen. Wir haben uns das Ergebnis einmal genauer angesehen und präsentieren hiermit die zweite Hälfte unserer Einschätzungen.

Den ersten Teil unserer Rezensionen von 2029 – Geschichten von morgen könnt ihr hier nachlesen.

„Goldene Zwanziger“, „Roaring Twenties“, „Jazz Age“, „Les Années folles“: Die 1920er sind ein Jahrzehnt mit vielen Gesichtern, was bei all den Beschreibungen dieser Epoche aber immer mitklingt, ist ein Gefühl von Aufbruch, positiver Kraft und Inspiration. Die Zwanziger Jahre strahlen, ihr Glanz äußert sich in der damaligen Gesellschaft, Kunst und Literatur und übt bis heute eine große Anziehungskraft aus.

von Larissa Plath

So vielschichtig wie die Person Friedrich Engels, sein Schaffen und Wirken waren, so vielversprechend ist das Veranstaltungsprogramm, mit dem der berühmte Sohn Wuppertals in diesem Jahr gefeiert wird. Einen Vorgeschmack bot am vergangenen Samstag die offizielle Auftaktveranstaltung: Oper, Schauspiel und Sinfonieorchester stimmten das Publikum im ausverkauften Haus mit einem abwechslungsreichen Programm auf ENGELS 2020 ein. Durch den Abend führte die gebürtige Wuppertalerin und Moderatorin Bettina Tietjen.

von Larissa Plath